Also was soll ich sagen. Die Tickets für den Rennsonntag wurden spontan am Samstag gekauft und dann ging es Sonntag in der Früh nach Mugello. Es wäre eine verpasste Chance gewesen, sich die Rennen nicht live vor Ort anzusehen.
Das heutige MotoGP Rennen in Mugello bot so vieles, über das es sich zu berichten gelohnt hätte: Der Unfall von Enea Bastianini während der Warm Up Lap. Den vielen Abflügen, allen voran der von Marc Marquez und Alex Rins. Das Comeback von KTM mit der tollen Leistung von Miguel Oliveira. Oder der Sieg von Fabio Quartararo, der seine Runden wie ein Uhrwerk abspulte. All das hatte Potenzial, aber mir steht nicht der Sinn danach. Denn heute wird das Rennen von einer Nachricht überschattet, die zum Start des Moto2 Rennen lanciert wurde. Jason Dupasquier hat den Kampf um sein Leben verloren.
Vom Testfahrer, zum Kundenfahrer, zum Ersatzpiloten, zum Werksfahrer, zum ersten Sieg in der MotoGP in Mugello auf einer Ducati. Das ist zusammengefasst die Geschichte von Danilo Petrucci. Vom netten Nobody, zum strahlenden Sieger. Ich glaube niemand im Paddock hat ihm diesen Sieg nicht gegönnt. Okay vielleicht die Honda-Crew die nach dem zweiten Platz von Marc Marquez nach einem wirklich tollen und spannenden Kampf schauten, als ob die Welt untergeht.
Nach einem Rennen Pause habt ihr mich zurück. Und ich bin echt froh, dass ich euch von diesem Rennen berichten kann. Das Rennen in Mugello hielt für die Zuschauer das Comeback des Jahres bereit, auch wenn sich fast alle Zuschauer es anders gewünscht hätten. Aber von vorn: Mugello war dieses Wochenende fest in gelber Hand. [...]
Auch wenn Juventus Turin am Samstag nicht gewonnen hat, konnten sich die Tifosis am Sonntag wieder freuen. Der Sieg eines italienischen Piloten in allen drei Klassen bei einem Heim-GP war genug Grund zur Freude. Ich persönlich finde einen solchen Ausgang von Rennwochenende perfekt. Mehr geht einfach nicht für die Fans. Vor allem wenn man bedenkt, [...]