Wie vor der Konsole…

MotoGP_Sepang_2019

kam man sich vor, als man den Start von Marc Márquez und Andrea Dovizioso in der OnBoard-Kamera gesehen hat. Nach dem Highsider im Qualifying von Márquez war der elfte Startplatz, sein schlechtestes Ergebnis seit 2015 in Mugello.  Dovizioso konnte seine Ducati nicht weit genug nach Vorne bringen und startete von Platz zehn ins Rennen.

Nach einem fabelhaften Start und einer tollen Aufholjagd machten beide Piloten ihr  schlechtes Ergebnis aus dem Qualifying innerhalb der ersten Runde ungeschehen. Wie in einem Videospiel pflückten beide durchs Fahrerfeld und kämpften von Anfang an um die Podiumsplätze mit.

Die Pace aber gab ein Anderer vor. Maverick Viñales kontrollierte das Fahrerfeld. Mit konstanten Rundenzeiten fuhr er sich einen Vorsprung auf seine Verfolger Márquez und Dovizioso heraus. Der Sieg des Yamaha-Werkspiloten war zu keiner Zeit im Rennen gefähret. Es schien als hätte er sein Vertrauen in die Yamaha wiedergefunden, sodass er selbstbewusst fahren konnte.

Das selbe Vertrauen hat auch Valentino Rossi wieder in seiner Yamaha entdeckt. Denn der Italiener kämpfte um einen Platz auf dem Podium. Rossi scheiterte aber an der schnellen Ducati von Dovizioso. Es gab für dem Yamaha-Werksfahrer kein Weg vorbei, trotz rundenlanger Beobachtung. So war es ein solider vierter Platz für Rossi. Nachdem die Sasion der beiden Yamaha-Piloten  geprägt waren von Licht und Schatten, scheint es nun einen versöhnlichen Ausklang zu geben.

Es war ein Rennen, das einem Videospiel glich. Einfach und leicht mit tollen Szenen und einer grandiosen Aufholjagd. Anderes als im Videospiel haben Stürze aber Konsequenzen. Man fängt nicht einfach von vorn an und alles ist ungeschehen. Motorradrennsport ist gefählich. Das wird es immer sein. Die Rennen der Moto3, Moto2 und MotoGP waren überschattet von dem tragischen Verlust von Afridza Munandar. Der junge Nachwuchsfahrer kam bei dem was er liebte ums Leben. Viel zu jung. Viel zu früh.

Eure Miss MotoGP

 

 

 

 

 

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