Happiness Manager in der MotoGP – Ein Blick hinter die Kulissen mit Fabio Alberti (LCR Team)

Fabio Alberti (LCR Team) at work

Happiness Manager in der MotoGP – Klingt komisch, ist aber bei einem Team schon Realität. Was tut ein Happiness Manager? Genau diese Frage und noch ein paar andere habe ich dem ersten Happiness Manager in der MotoGP gestellt – Fabio Alberti. Er ist der Happiness Manager bei LCR, der dafür sorgt, dass die Gäste einzigartige Momente erleben.

Happiness Management bei LCR – Welche Aufgaben gehören dazu? Und bist du der einzige Happiness Manager im Paddock? 

„Ja, ich bin der Einzige, auch wenn es mehr Leute gibt, die sich um die Gäste im Paddock kümmern.“ In der Welt der MotoGP ist er derjenige, der für das Wohlbefinden der Gäste sorgt – und das mit einer Extraportion “guter Laune”. „Ich versuche immer, den Gästen ein tolles Erlebnis zu bieten. Das all ihre Erwartungen übertroffen werden, das ist meine Art, Glück zu vermitteln, egal ob es sich um einen großen Sponsor oder einen kleinen Sponsor handelt.“ 

Wie sieht dein typisches MotoGP Wochenende aus?

„Ich beginne am Mittwoch mit den Vorbereitungen für das Akkreditierungszentrum, damit alle Gäste Zutritt zum Paddock erhalten.“, erzählt er über seinen Arbeitsalltag. „Dann mache ich einen Plan für die Aktivitäten des Wochenendes, wie Besuche in der Box, Shuttlefahrten um die Rennstrecke, Zugang zur Startaufstellung, spezielle Paddock-Touren, Abendessen oder andere Vorteile, die wir anbieten können.“ 

Wie bist du Happiness Manager geworden?

„Das Team hat eine besondere Einstellung zu Fairness und guter Betreuung, ich hatte einfach die Chance, die Kundenbetreuung zu verbessern.“ 

Du hast erzählt, dass du schon seit 15 Jahren in der Rennszene arbeitest – Wie hat sie sich verändert? Gibt es neue Herausforderungen?

„Ja,2024 beginnt meine 16. Saison und natürlich haben sich viele Dinge verändert“, reflektiert er. “Wir sind in Länder wie Argentinien, Thailand und Indonesien zurückgekehrt, wo die Fans wirklich verrückt nach dem Motorsport sind. Dann das Ende von Valentinos Ära, dann Covid und zwei schwierige Jahre. Natürlich muss ich auch die technischen Veränderungen erwähnen. Die 

Elektronik und die neue Entwicklung der Aerodynamik der MotoGP Motorräder. Vielleicht hat jetzt das Motorrad etwas mehr Einfluss als der Fahrer. Auch die Bedeutung der Umwelt wächst in allen Bereichen, da können wir uns im Motorsport nicht von lossagen. Wir haben große Anstrengungen in der MotoE oder auch von Michelin, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern.” „Ja, es hat sich einiges verändert.” fügte er lächelnd hinzu.

Sprintrennen, Hero Walk, mehr Medientermine und Fan Aktionen – Ist das eine Mehrbelastung für Fahrer und Teams?

„Ja, die Arbeitsbelastung hat zugenommen, aber wir sind damit zufrieden. Das Sprintrennen ist sehr aufregend und ein schöner Mehrwert an Unterhaltung für die Fans. Es ist wirklich wichtig, mehr zu tun, aber es muss sich auch die Balance halten.” sagt er mit einem optimistischen Ton. 

Diese Aussage verdeutlicht den Wunsch, den Fans noch mehr zu bieten und sie damit an den Sport zu binden. Ein Plan, der vielleicht schon in der nächsten Saison realisiert wird, um die MotoGP Erlebnisse für die Fans unvergesslich zu machen. Für Fabio als Happiness Manager ist das sein oberstes Credo und mit immer neuen Ideen kann dies gelingen. 

Eure Miss MotoGP

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