Right tires are the answer

Freud und Leid liegen oft zusammen. Oder man kann auch sagen – Um beim heutigen Rennen in Barcelona zu gewinnen, waren die Reifen entscheidend. Es mussten die richtigen Fragen beantwortet werden. Ist die linke Seite des Reifens gut aufgewärmt? Halten die Reifen bis zum Ende durch? Reicht der Grip? Das sind die Fragen, die heute über Freud und Leid entschieden haben. Viele waren heute in aussichtsreichen Positionen. Viele sind heute gescheitert. Es war ein Rennen, das am Material zerrte.

Den ersten den es erwischte war der Andrea Dovizioso. Letzte Woche noch WM-Führender und heute, in Kurve zwei, aus dem Rennen genommen. Ohne, dass er einen Fehler gemacht hat. Es war der Fehler eines anderen. Dovizioso ist der, der am Häufigsten in Unfälle verwickelt wurde, an denen er keine Schuld trug. Er wurde schon neun Mal von einem anderen Fahrer aus dem Rennen genommen. Dieses Mal war es die zu kalte linke Reifenseite von Johan Zarco, die über das Rennende von Andrea Dovizioso entschied.

Dann gibt es da noch einen „alten Mann“ 😉 Valentino Rossi bestritt in Barcelona seinen 350. Grand Prix in der Königsklasse und startete zum ersten Mal in dieser MotoGP Saison aus der Front Row. Der Yamaha Werksfahrer zeigte von Anfang an ein starkes Rennen und lag aussichtsreich auf Platz zwei. Ja bis auch bei ihm die Reifenfrage aufkam. In Runde 16 verabschiedete auch Rossi sich in Kurve zwei ins Kiesbett. Die linke Seite des Reifens, war auch das Problem des Altmeisters. Für den Yamha Piloten war das Rennen beendet. Die Chance auf die Weltmeisterschaft 2020? Die möchte ich Valentino Rossi noch nicht absprechen. Zu eng ist diese MotoGP Saison 2020. Zu viel ist bis jetzt schon passiert, was niemand erwarte hatte.

Mit einer anderen Reifenfrage musste sich Fabio Quartararo beschäftigen. Nämlich der, ob seine Reifen halten werden. Man konnte zusehen, wie der Reifen von Runde zu Runde abbaute. Umso länger das Rennen dauerte umso schlimmer wurde es. Der Petronas Pilot müsste sich in den letzten Runden mehr als abmühen um nicht zu stürzen. Quartararo konnte sich mit einem Vorsprung von 0,928 sec ins Ziel retten. Wäre der Barcelona GP noch zwei Runden länger gegangen, hätten die Suzuki Piloten Mir und Rins den Franzosen eingeholt.

Heute haben die Reifen einen großen Teil zum Ergebnis beigetragen. Mal sehen, was beim nächsten Rennen das ausschlaggebende Element sein wird.

Eure Miss MotoGP

Photo by Lucie Eleanor Maack

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